„Digital Jetzt" Trendmarke Kunden profitieren vom neuem Förderprogramm

Für kleine und mittelständische Firmen gibt es jetzt finanzielle Zuschüsse. Das Bundeswirtschaftsministerium startet mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ am 7. September eine neue Förderinitiative.

Digitalisierung ist während der Corona-Zeit eines der am häufigsten genannten Themen, wenn es um den Mittelstand geht. Denn mit digitalisierten Prozessen können Unternehmen ihre Marktposition stärken und neue wirtschaftliche Bereiche erschließen. Das Programm soll Firmen dazu anregen, mehr in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren. Es bietet eine sehr gute Möglichkeit, die digitale Transformation im Unternehmen voranzutreiben und dabei Investitionskosten zu sparen.

Gefördert werden neue Webauftritte, einschließlich Online-Vertrieb, IT-Sicherheit, Hard- und Software, 3D-Druck oder künstliche Intelligenz. Auch Handwerksbetriebe und freie Berufe können von der Initiative profitieren. Zudem gibt es Zuschüsse für Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen.

Die maximale Fördersumme von „Digital Jetzt“ beträgt 50.000 Euro pro Unternehmen, bei Investitionen von Wertschöpfungsketten oder -netzwerken kann sie bis zu 100.000 Euro pro Firma betragen. Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt, der nicht zurückgezahlt werden muss. Es werden zwischen 40 und 70 Prozent der Investitionskosten übernommen. Die Unternehmen haben in der Regel ein Jahr Zeit, ihr gefördertes Digitalisierungsprojekt umzusetzen. Wichtig: Das Vorhaben darf zum Zeitpunkt der Förderbewilligung noch nicht begonnen haben.

Voraussetzungen zur Teilnahme auf einen Blick:

  • Mittelständische Unternehmen aus allen Branchen (inklusive Handwerksbetriebe und freie Berufe) mit 3 bis 499 Beschäftigten.
  • Das Unternehmen muss durch die Beantwortung gezielter Fragestellungen beim Förderantrag einen Digitalisierungsplan vorlegen, der zur Stärkung seiner Marktposition dient.
  • Das Unternehmen muss eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, in der die Investition erfolgt.
  • Das Vorhaben darf zum Zeitpunkt der Förderbewilligung noch nicht begonnen haben.
  • Nach der Bewilligung muss das Vorhaben in der Regel innerhalb von zwölf Monaten umgesetzt werden.
  • Das Unternehmen muss die Verwendung der Fördermittel nachweisen.

 

Ziele des Programms sind:

  • Mehr Investitionen mittelständischer Unternehmen in digitale Technologien sowie Qualifizierung und Know-how der Beschäftigten.
  • Mehr branchenübergreifende Digitalisierungsprozesse bei KMU und Handwerk.
  • Verbesserte digitale Geschäftsprozesse in Unternehmen
  • Mehr Chancen durch digitale Geschäftsmodelle.
  • Stärkung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit von KMU.
  • Befähigung der Mitarbeiter*innen, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und neue Investitionen in die Digitalisierung ihres Unternehmens anzustoßen.
  • Höhere IT-Sicherheit in Unternehmen.
  • Stärkung von Unternehmen in wirtschaftlich strukturschwachen Regionen.

Digitale Technologien schaffen neue Geschäftsmodelle, intelligente Arbeits- und Produktionsprozesse, eine effektivere Kundengewinnung und eine bessere Vernetzung, beispielsweise mit Lieferanten. Die digitale Transformation ist ein entscheidender Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg.

Das Antragsstellungstool des Bundeswirtschaftsministeriums wird am 7. September hier freigeschaltet. Der Antrag auf Förderung ist bis einschließlich 2023 zu stellen.

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Jennifer Ritter

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