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Wie trendmarke erfolgreiche Landingpages erstellt – Kleine Checkliste

Mithilfe von Landingpages sollen Interessenten auf Angebote hingewiesen werden mit dem Ziel, mehr Käufe zu generieren. Hierzu sind mehrere Punkte zu beachten. Das trendmarke-Team euch hier eine Checkliste an die Hand, mit der ihr eine übersichtliche Hilfe zur Erstellung erfolgreicher Landingpages habt:

1. Für eine übersichtliche Struktur sorgen

2. Bilder sagen mehr als 1000 Worte – es müssen aber die richtigen sein (Urheberrecht!)

3. Konzentration auf das richtige Produkt/die richtige Dienstleistung

4. SEO beachten

5. Besucher mit spannenden, interessanten Argumenten überzeugen

6. Call-to-Action-Buttons sinnvoll einsetzen und höhere Conversionsrates erzielen

7. Top-Ladezeit – nichts ist langweiliger als Warten

8. Analysetools nutzen

9. Müssen Landingpages responsive sein?

10. A/B-Tests – notwendig?

11. Mit den Augen des Besuchers sehen

Für eine übersichtliche Struktur sorgen

Damit Nutzer nicht ewig die benötigten Informationen suchen müssen, empfiehlt es sich, die Seite logisch und übersichtlich aufzubauen. Sämtliche Ablenkung ist zu vermeiden. Auf der Landingpage müssen keine riesigen Logos, externe Verlinkungen, Links zu sozialen Netzwerken oder eine Seitennavigation zu finden sein.

Absolut tabu sind Links auf die Konkurrenz. Das gilt auch für automatisch ausgelieferte Werbeblöcke. Einzig und allein sollen die Produkte oder Dienstleistungen die volle Aufmerksamkeit des Kunden auf sich ziehen – inklusive ihrer Vorteile. Haltet darüber hinaus die Informationen kurz – zu viel überfordert die Nutzer oder schreckt sie ab. Ideal sind Accordion-Boxen zur Zusammenfassung von vielen Informationen. Diese klappt der Nutzer einfach bei Bedarf auf. Je aufgeräumter eine Landingpage, desto besser die Conversionrate.

Die richtigen Bilder

Gute oder schlechte Bilder sorgen dafür, dass eine Landingpage wirkt – oder eben nicht. Wenige, besonders aussagekräftige Bilder sind besser als überladen wirkende Seiten. Oder nutzt gut platzierte Formatierungen statt Bilder. Achtung: Urheberrecht beachten, gegebenenfalls Fotografen und Bildquelle entsprechend den Vorgaben (Impressum der Bildquelle) angeben.

Konzentration auf das richtige Produkt bzw. die richtige Dienstleistung

Auf einer Landingpage sollte idealerweise nur ein Produkt präsentiert werden, und zwar der richtigen Zielgruppe. Fragen sollten besser vermieden werden. So sind Sätze wie „Warum brauchen Sie dieses Produkt/diese Leistung?“ oder „Ist das Produkt sein Geld wert?“ kontraproduktiv. Schnell sieht so ein Nutzer einen nützlichen Artikel oder eine hochwertige Dienstleistung als überflüssigen Luxus an und klickt weg. Statt der Frage sollte der Vorteil hervorgerufen oder eine interessante Aussage getroffen werden. Statt „Warum brauchen Sie …“ muss es also heißen „Mit Produkt X sparen Sie xx Minuten Arbeitszeit täglich.“

SEO beachten

Die ideale URL sowie die Regeln des On- Und Offpage-SEO gelten natürlich auch für Landingpages – so finden auch Suchmaschinen die Seite. Pro Besucher werden dadurch Cent- bis Eurobeträge eingespart, weil diese nicht über bezahlte Anzeigen auf die Seite kommen.

Besucher mit spannenden und interessanten Argumenten überzeugen

Selbst die besten Beschreibungstexte für ein Produkt oder eine Dienstleistung führen nicht zum Kauf. Dabei kann es schon daran liegen, dass ihr als Anbieter unbekannt seid. Wichtig sind daher bestimmte Qualitätsmerkmale:

– Siegel (TÜV, Trusted Shops)

– Testsieger-Auszeichnungen

– Zertifikate

– Kundenzitate und –bewertungen

– Kundenbilder

– Kundenvideos

– Kurzes Video einer Person, welche der Zielgruppe bekannt ist

Die Stimmen Dritter überzeugen Besucher davon, wie hochwertig ein Produkt/eine Dienstleistung/ein Unternehmen ist. Vertrauensfördernd ist darüber hinaus eine kostenlose Hotline oder ein Live-Chat, dies zeigt dem Besucher: Hier kümmert sich ein Anbieter aktiv um die Kunden.

Call-to-Action-Buttons sinnvoll einsetzen und höhere Conversionsrates erzielen

Hauptziel der Landingpage ist es, aus Besuchern Käufer zu machen. Typisch gestaltete Buttons mit „Jetzt kaufen“, „Hier kaufen“ – (Call-to-Action-Buttons, die zum Handeln aufrufen) erleichtern dem Besucher den Einkauf, nachdem er sich informiert hat.

Top-Ladezeit – nichts ist langweiliger als Warten

„20 % weniger Suchanfragen bekommt eine Seite, wenn sie 500 Millisekunden länger lädt.“ sagt die CEO von Youtube, Marissa Meyer. Auch deshalb ist bei der Gestaltung der Landingpage „weniger“ besser.

Analysetools nutzen

Für die Auswertung (nach zwei Monaten) über den Erfolg einer Landingpage (oder ihren Misserfolg) sind Analysetools unerlässlich. Dazu wir der Call-to-Action-Button mit einem eigenen Link versehen, der beim Aufruf das Analysetool startet, so dass es Käufe signalisieren kann.

Müssen Landingpages responsive sein?

Mit dem Analysetool lässt sich erfassen, wie viele Besucher über mobile Geräte auf die Seite gelangen. Daraus lässt sich ableiten, ob es sich lohnt, auch Landingpages für die Nutzung von mobilen Endgeräten anzupassen. Eine entsprechende Umgestaltung lohnt sich, wenn jeder 10. Besucher, also zehn Prozent, über Mobilgeräte die Seite aufrufen. Auch wenn die Seite mehrere Monate oder Jahre aktiv bleiben soll, kann responsive Design sinnvoll sein.

A/B-Tests – notwendig?

Beim A/B-Test werden zwei Seitenvariationen angelegt und dem Besucher angezeigt. So lässt sich nach kurzer Zeit ermitteln, welche Lösung vorgezogen wird und effektiver ist. Neben Google Analytics ist Optimizely eine kostenpflichtige, aber nutzerfreundliche Alternative.

Mit den Augen des Besuchers sehen

Das Gesamtpaket muss stimmen. Deshalb überlegt, wie ihr die Seite als Besucher wahrnehmen würdet. Achtet auf offene Fragen und Unklarheiten. Dies könnten z. B. Folgekosten, Kundensupport oder Rückgabemöglichkeiten sein. Für eine neutrale Besucher-Sichtweise inklusive ehrlicher Bewertung eignen sich auch Freunde und Kollegen.

Daniel Wanner

New Business und Kundenberater

0711 460 520 23

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